Feldtagebuch – Männer allein im Wald

Aus dem Leben einer potentiellen Ein-Mann-Armee

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Soldaten und Zivilisten

Dienstag 23. November 2010 von Hainbuchenplatz

Im Gegensatz zum Zivilleben ist militärischer Dienst wenigstens Wahnsinn mit System!

(Hannes Endreß, Oberleutnant d.R., 2010)

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Nachruf

Dienstag 16. November 2010 von Hainbuchenplatz

Current Mood:LEICHT verwirrt emoticon LEICHT verwirrt

Stand er in der Nahrungskette des Straßenverkehr an letzter Stelle, quasi auf Du und Du mit dem Ozonloch, so war er doch über tausende von Kilometern hinweg stets ein treuer und wichtiger Wegbegleiter, der die leisen Töne zu schätzen wußte.

Auch seine starre Verbindung zum  Katalysator konnte seinen viertägigen Leidensweg nicht verkürzen. Am Ende war der Rost stärker und unser von allen geliebter Endschalldämpfer blieb letztendlich auf der Strecke (zwischen Schweinfurt und Unterpleichfeld).

Ohne dich wird es in unserem Leben nicht mehr so leise sein

geliebter Endschalldämpfer
(*14.05.2003 – + 16.11.2010)

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Größenwahn, die Eifel und Ich

Donnerstag 11. November 2010 von Hainbuchenplatz

Von Zeit zu Zeit leide ich an extremem Größenwahn. Ich bin mir darüber völlig im Klaren und ich steh auch dazu … aber COCHEM-CITY schlägt alles und vor allem mich um Längen!!!

cochem-city

An den Nachschub: Luftpumpe einpacken, damit ich mich beim nächsten Größenwahn auch so richtig schön aufblaßen kann!!!

P.S.: Das soll nicht heißen, daß ich mich bei euch in der Eifel nicht wohl fühle. Ich freu mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich wieder an die Mosel komme.

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RV 1892 Schweinfurt mit neuem Blog

Freitag 19. März 2010 von Hainbuchenplatz

Die 1. Radfahrer-Vereinigung 1892 Schweinfurt e.V. hat jetzt ihr eigenes Blog.
Neuigkeiten aus dem Vereinsleben und Topaktuelles aus dem Radsport ab sofort unter: Radsportblog RV92

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In der Etappe …

Mittwoch 3. März 2010 von Hainbuchenplatz

… tut sich schon seit Monaten nicht wirklich was.
Die einzigen Kämpfe muß ich mit meinem Luftwaffenkampfkater jeden Morgen um den Schinken und jeden Abend um was immer es auch gibt ausfechten. Und der einzige Spaß den ich noch hab: ich mal mich grün an, versteck mich im Busch vor der Barracke und erschreck die ahnungslosen Zivilisten.
Naja, ein bißchen Hoffnung bleibt. Am Sonntag ist Bürchermesterwaahl in Schweinfurt. Aussicht auf bürgerkriegsähnliche Zustände am Main. Ausgangssperre, Kriegsrecht, Milizen der Linken und sämtlicher Schweinfurter Listen kämpfen sich durch die kleinen Gässchen im Zürch. Die SPD hält das SKF-Hochhaus besetzt um endlich wieder mal den Überblick zu kriegen und die CSU belagert das Schweinfurter Rathaus, weil sie um den Verlust des Bürgermeisteramtes in Schweinfurt fürchten.
Echt paradiesische Zustände. Und mitten im Gewühl stürze ich alles was noch irgendwie übrig geblieben ist mit Hilfe meiner Junta und mach mich kraft eigener Arroganz zum Schweinfurter Bürchermester. Schöööööön.
Na, man wird ja wohl noch träumen dürfen, wenn man schon auf sowas wie ein Interregnum zusteuert. Oder was glaubt ihr denn, was los ist wenn die Eiserne Lady Schweinfurts nach so langer zeit den Löffel, äh, das Schweinfurter Führungszepter abgibt?

An den Nachschub: doch schon mal vorsichtshalber die Junta aus dem Keller lassen, das Regierungssturzset entstauben und die Champagnerflaschen kalt stellen.

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Kamingedanken

Donnerstag 25. Juni 2009 von Hainbuchenplatz

Holz … Feuer … Wärme …

Trockenes Birkenholz knackst, prasselt …

Flammen werfen zitternde Schatten …

Der sanfte Duft von gebratenem Fleisch.

An den Nachschub: Grill anschüren, ich hab Hunger. Und mauert mir endlich mal einen gescheiten Kamin!

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Neue Rüstungspläne gegen Mücken- und Falterinvasion

Mittwoch 24. Juni 2009 von Hainbuchenplatz

Nach einem Jahr Testphase hat die selbständig abgesetzte Einheit Heeres-Großkampfkater Herr Lehmann die in ihn gesetzten Erwartungen mehr als erfüllt. Daher plane ich kraft eigener Arroganz die Anschaffung einer weiteren vierbeinigen Spezialeinheit. Bereits ab dem kommenden Wochenende soll der Luftwaffen-Tiefkampfkater, Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstatt, Lehmann bei der gezielten Bekämpfung der sommerlichen Mücken- und Falterplage unterstützen. Blücher wurde hierzu mit einem multiplen Erfassungsradar und hochauflösenden Katzenaugen ausgestattet. Mit der neuen Katzenohrvernetzungstechnik und durch die Übermittlung durch Ultraschallmiauen kann er Lehmann die Ziele zuweisen. Dieser wiederum, ausgestattet mit der neuen Flugabwehrkatzenkralle 2010, kann dann blitzschnell die feindlichen Flugobjekte ausschalten.
Die neuen Waffensysteme stellen keine Bedrohung für den internationalen Frieden dar und deren Anschaffung findet sogar internationalen Beifall, bedeuten diese umweltfreundlichen und biologisch voll abbaubaren Waffensysteme eine Reduzierung der chemischen Insektenbekämpfungsstoffe. Forscher erhoffen sich so eine drastische Senkung des CO2 Ausstoßes.
Jaja, wir machen, dass es wie Umweltschutz schmeckt!

An den Nachschub: schon mal die Leckerli rausholen und dann die Katerviecher auch mal richtig durchknödeln – aber bis sie schnurren, verdammt noch mal!

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Winterkampftraining – Scheiße! Festgefroren!

Mittwoch 17. Juni 2009 von Hainbuchenplatz

Hm, da war’s mal wieder soweit. Rein in die Fellstiefel, Pelzmütze auf und ab an den Nordpol zum Winterkampftraining. Nur den Kaffee, den hätte ich daheim lassen sollen. Verdammt auch! Kommt doch da so eine verpeilte Tiefflugmöve an und macht einen auf “Roter Baron” – das Mistvieh. Ich, geistesgegenwärtig, kann gerade noch den Kopf einziehen und was passiert? Na? Was? Ich schütte mir den Kaffee über die schönen weißen Fellstiefel!
Wie ich gerade noch dabei bin, der Tiefflugmöve nachzufluchen, war’s auch schon zu spät. Festgefroren! Bei minus 150 Grad! Und dann noch für ein halbes Jahr – ihr könnt euch nicht vorstellen wie kalt das ist. Und erst das Versorgungsproblem: mein Rucksack mit dem Proviant stand drei Meter weit weg. Was nun? Wie weiter? Gut, natürlich erstmal gar nicht.
Aber ich wäre ja keine potentielle Ein-Mann-Armee, wenn ich nicht wieselflink aus meinem Kugelschreiber ein Blasrohr gebastelt hätte. Schnee eingeschmolzen und in Kugelform gefrieren lassen – fertig ist das Jagdgerät. Nach ner Weile findet man auch raus, wann man reinpusten muß, damit einem die Möwen auch direkt vor die Füße fallen. Wird nur auf die Dauer ein Bisschen eintönig, nur rohes Möwenfleisch. Da sind die Eisbären echt ne willkommenen Abwechslung. Sind nur saugefährlich! Einmal zu spät gepustet und schon zersplittert man in Milliarden von kleinen Eissplittern, so eingefroren wie man bei minus 200 Grad ist. Ach ja, und am besten den Pusteschuß direkt zwischen die Augen setzten, dann fallen die Eisbären um wie ein – naja, Eisbär eben – auf jeden Fall sofort und ohne zu Murren, oder doch besser knurren? Egaal!
Vor ner Woche brach dann plötzlich ein russisches Atom-Uboot durch die Eisdecke. Hat, glaub, ich Roter Oktober gehießen. Die Jungs haben mich dann mit nem Schweißbrenner losgeeist und sogar bis direkt vor die Haustüre gefahren.
Seitdem wohn ich in meinem Zwei-Sterne-Gefrierfach. Mir läuft ja jetzt schon bei minus 5 Grad ein Wasserfall durch die Ritze! Is ja auch kein Wunder, wenn man minus 250 Grad gewohnt ist. Egaal! Ich bin ja jetzt wieder da!

An den Nachschub: Ihr Flaschen! Ab und zu mal nachschaun, ob ich schon wieder da bin! Verdammte Axt!

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Die letzten Helden dieser Erde – oder warum sich einer die Hose auszog, um das Fürchten zu lernen

Freitag 27. Juni 2008 von Hainbuchenplatz

Grisu, der kleine grüne Drache, wollte Feuerwehrmann werden. Ich, ich will Held werden. Aber wie wird man ein Held? Hab da ma bei der Agentur für Arbeit angerufen und gefragt, ob’s da vielleicht Ausbildungsplätze gibt. Die Stimme am anderen Ende der Leitung hat mich dann fachmännisch informiert: “Wat wollnse? Held wollnse weerdn? Also wir sinn hier de Helden von de Abeit!” War mir schon klar, aber wirklich weitergeholfen hats mir auch nicht. Ein richtiger Held arbeitet ja auch nicht.

Schade! Aber warum nicht jemanden fragen, der selbst ein Held ist – und zwar der letzte deutsche Held: Michael Neugebauer. Der hat nämlich seinen 3er BMW in Frankfurt auf offener Straße angezündet. Damit wollte er ein Zeichen setzen und gegen den Spritwucher in Deutschland demonstrieren. Warum ein Held? Erstens endlich mal einer, der’s Maul aufmacht bzw. sein Auto anzündet. Zweitens gehört für einen Deutschen schon so einiges dazu sein Lieblingsspielzeug nicht zu verkaufen, sondern anzuzünden. Ganz so glatt ist die Sache dann wohl doch nicht gelaufen.
Was man beachten sollte, wenn man auf diese Art und Weise ein Held werden will. Ohne Genehmigung geht nix, gar nix. Denn wenn die Ordnungshüter vorbeischaun, dann woll’n die erstmal ne fett krasse Genehmigung sehn, ey! Ansonsten gibt’s nämlich ne !!!kostenlose!!! Fahrt auf die Wache. Naja, da hat man wenigstens schon mal den Sprit gespart – wenigstens in kleiner Teilerfolg. Die Feuerwehr will natürlich auch noch entlohnt werden. Sollen wohl so um die 10.000 Euro sein. Und wer das dann nicht in der Portokasse hat, der muß in den Knast.
Tja, Michael, da muß ich mir dann wohl doch jemanden anderes suchen, der mir genau erklären kann, wie man ein Held wird.

Wieder nix! Verdammt auch! Der letzte deutsche Held mit einem Fuß im Knast und noch immer keiner, der mir armen potentiellen Ein-Mann-Armee weiterhelfen kann. Dann muß ich mich wohl doch mal im Ausland umschaun.
Schweiz. Der kleine Ricola-Mann mit dem roten Blaulicht auf dem Kopf und der schweizer Krawatte um den Hals. Der ist zwar lustig und klopft Schweden und Australiern auf die Finger – aber ein richtiger Held ist er auch nicht.
Frankreich. Trüffelschwein Jacqueline. Die findet zwar endgeilen Nährschlamm, aber eine Heldin ist sie dann doch auch nur für ihren Besitzer. Der streicht dann auch nur noch das ganze Geld aus dem Trüffelerlös ein und was bleibt der armen Jacqui? Kukuruz, oder wie man bei uns dazu sagt: Mais. An sich ja echt ne Schweinerei.
England: Mr. Bean. Italien: Silvio Berlusconi. Südtirol: der Jeti (ist jetzt bei Reinhold eingezogen).
Also ich merk schon, auf dem alten Kontinent is da nix zu holn.

Also rüber über’n großen Teich zu den Amis. Ich hab gehört, daß die sogar Superhelden haben sollen. Superman, toller Typ, netter Anzug, rot blau gelb. Also von New York nach Metropolis, Illinois. Und schon wieder eine riesige Entäuschung. Superman ist nur eine überlebensgroße Figur vor dem örtlichen Gerichtsgebäude. Außerdem haben die in den USA nicht so viele Wurstsorten wie wir hier in Deutschland. Und Gummibrot schmeckt auch nur zwei Wochen am Stück lang gut.
Is mir nix anderes geblieben als wieder zurück in die Heimat zu jetten.

Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder. Im Flieger, ich wollte Musik hören, Kopfhörer 12,50 (kann mit Kredikarte bezahlt werden), dudelte da ein Lied, das mir aus meiner Misere half: “Die letzten Helden dieser Erde satteln ihre Pferde und sie reiten vierzig Tage lang in den Untergang …”. Phänomenal! Und Google sei dank, hab ich dann auch was gefunden – die Hompage der vier Reiter der Apokalypse. Gut, über den Heldenstatus mag man sich jetzt streiten. Aber die Jungs machen ja ordentlich einen los. Sieg, Krieg, Tod, Seuchen, Chaos, Zerstörung – da kenn ich mich aus. Und das beste war, daß die Jungs für die Imagepflege noch einen fünften anheuern wollten. Voraussetzung: Pferd, 3er Führerschein und ne Ahnung vom Phoenix aus der Asche, also den ganzen Auferstehungs – und Partykram.
Hab den Job bekommen (besser als so ein blöder Held), Pferd gekauft und blitzebunt lackiert, bin ja als fünfter Reiter der Apokalypse ja für den ganzen PR Quatsch zuständig. Manchmal darf aber auch ich so richtig draufhaun. Hab nur ein Problem. Der Klepper wohnt im Moment noch bei mir in der Wohnung und scheißt mir den Gang voll. Hoffentlich findet der bald was eigenes.
Und eigentlich sind wir fünf die wahren Helden. Wir reiten nicht nur in den Sonnenuntergang, wir machen ihn (jetzt auch in bunt).

An den Nachschub: den Klepper nochmal mit Klarlack überziehn, damit nix abblättert; frischen Hafer kaufen und macht endlich mal die Pferdescheiße im gang weg, ihr Vollidioten. Und wer von euch Deppen hat dem Gaul das Wort “Gewerkschaft” beigebracht?!?

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So ein Scheiß – ZDF-Kommentator braucht Nachhilfe in Anatomie (oder eine neue Brille)

Mittwoch 25. Juni 2008 von Hainbuchenplatz

25.06.2008 – Fußballeuropameisterschaft – Halbfinale – Deutschalnd gegen die Türkei.

Bildausfall war an der Tagesordnung, aber auch nicht so schlimm. Aus deutscher Sicht konnte man eigentlich nix verpassen. Morgen steht dann wieder in der Bildzeitung, daß eine überragende deutsche Mannschaft den etwas geschwächten türkischen Gegner deklassiert hat. Die Türken konnten auf 1/3 ihres Kaders nicht zurückgreifen, die meisten davon Stammspieler. Ausgerechnet diese Mannschaft schießt das erste Tor und kann fünf Minuten vor dem offiziellen Schluß noch ausgleichen.
Liebe Landsleute, ihr könnt euch gerne Scheiße schön singen, oder feiern, oder was auch immer. Aber die deutsche Naionalmannschaft ist schlecht, kann keine konstant gute Leistung zeigen und mogelt sich unverdient von Sieg zu Sieg.

Aber den noch größeren Vogel hat dann doch der nette Sportkommentator vom ZDF abgeschossen. Es begab sich zu einer Zeit, da die Nationalelf auch hätte vom Platz gehen können und die Stimme händeringend nach Worten zum Bild suchte. Da verging sich ein türkischer Spieler, es soll da wohl ein faul gewesen sein, an seinem Gegner Frings – tuchierte ihn, wenn überhaupt am Bein. Da fiel Frings, theatralisch wie eine 1000 Jahre alte deutsche Eiche mit Blattlaus- und Borkenkäferbefall, zu Boden. Endlich Material für den armen Kommentator, der nun Frings gebrochene Hüfte an dessen Schienbein und den Türken einer bösen Absicht zu bezichtigen suchte. Lieber Kommentator, du hast es ja noch richtig erkannt - eine halbe Minute später. Sonst hätte Gott noch die Frau aus Frings Schienbein erschaffen müssen und der dann mit verkürztem Bein spielen.

Aber selbst das hätte dem deutschen Fußballglück (manche können und manche haben Glück) keinen Abbruch getan. Das Ende vom Lied, Spiel: die Deutschen “fegen” die Türken mit 3 zu 2 vom Platz – unverdient.

Oh ihr dummen Fußballdeutschen (die ihr in vier Wochen wieder kein gutes Haar an Deutschland finden könnt), hört auf grölend und hupend durch die Gegend zu rasen. Sinkt lieber auf eure Knie und dankt eurem Schöpfer. Bittet um Einsicht und erkennt, daß man mit euch zur Zeit wieder alles machen kann und ihr euch von allen Seiten verarschen laßt – aber wir sind ja im Finale.
Nur am Rande: die Ölfördermengen wurden erhöht, das Benzin wurde keinen Cent billiger, keiner motzt. Schon mal drüber nachgedacht?!?

An den Nachschub: viel Hirn vom Himmel werfen!

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Heute: Scheiße!

Freitag 30. Mai 2008 von Hainbuchenplatz

Ein ganz großer Haufen war’s heute - Scheiße! Verdammt, ne ganze Rolle Klopapier hab ich gebraucht.

An den Nachschub: Unbedingt neues Klopapier bestellen – ihr Scheißer!

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Meinen Kühlschrank wird Google nicht indizieren!!!

Samstag 9. Februar 2008 von Hainbuchenplatz

Aber hallo! Wenn die da genau so schnell sind wie im Internet, dann ist mein Lieblingshackfleisch ja schon längst verschimmelt. So eine Sauerei. Am Ende kommt nachts noch der Googlebot in mein Schlafzimmer und indiziert mich bei lebendigem Leibe, auf daß ich für ewig stehe im Googlecache in Ewigkeit. Amen. Aber wie hats nicht schon Pfarrer Braun so schön als Weihnachtlied gesugen? Übrigens erinnert der mich in letzter Zeit immer so arg an den Ottfried Fischer – kleiner Exkurs.

Fürchtet euch nicht!

An den Nachschub: Türe abschließen und Rattenfallen aufstellen. Vielleicht erwischen wir ja den Googlebot. Wir schaffen das, Männer!

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Oh mein Gott – Oliver Pocher als Harald Schmidts intellektueller Dickdarmpolyp

Donnerstag 25. Oktober 2007 von Hainbuchenplatz

Wer sich jetzt fragt was das bedeuten soll – ganz einfach! Ist wie in der Medizin; wenn mans rausschneidet, dann ist es auch nicht weiter schlimm.

Auch wenn sich Oliver Pocher in der Harald Schmidt Show besser gemacht hat als erwartet, er wirkt doch ehr wie ein Primaner, der ständig seine Kommentare in den Unterrricht einfließn läßt – also störend. Manuel Andrack, ehemals Opositionsmitglied im schmidtschen Bundestag, sorgte doch dann und wann für einen erfrischenden Schlagabtausch mit dem Regierungschef der guten Fernsehunterhaltung. Wirft man Pocher und Andrack in die Waagschale, dann ist sehr eindeutig, in welche Richtung sich die Waage neigt.
Die Harald Schmidt Show ist tot, es lebe Harald Schmidt. Der Ton ist gemäßigter, die Themenauswahl bei weitem nicht mehr so brisant bzw. originell. Erinnert sei an die denkwürdige Sendung, in der Herr Schmidt die ganze Sendezeit hindurch den Personennahverker in seiner Heimat während seiner Jugendzeit mit Hilfe einer Modelleisenbahn dokumentiert hat.
Dieses neue Konzept muß sich noch entwickeln. Bleibt nur die Frage, ob Oliver Pocher auch das Potential dazu in sich versteckt. An dieser Stelle soll die Flinte doch noch nicht in den Brunnen geworfen werden, auch wenn das Kind schon drin liegt. Jeder hat eine zweite Chance verdient.

Manuel Andrack, wir vermissen dich!

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Südtirol, Schweinfurt, Polen und die Frösche

Freitag 5. Oktober 2007 von Hainbuchenplatz

War gestern mit Südtirol in Schweinfurt und hab Polen getroffen. Danach hatte ich keinen Plan mehr und hab mir einen Frosch gekauft. Aber – Egaal!

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Wohne jetzt an einem offiziellen Tatort!

Mittwoch 27. Juni 2007 von Hainbuchenplatz

Current Mood:LEICHT verwirrt emoticon LEICHT verwirrt & Cool emoticon Cool & stinksauer emoticon stinksauer

Seit heute wohn ich an einem offiziellen Tatort. Hat doch so ein Sabotagekommando an “Schnegge!!!” rangemacht. Alle Kabel aus den Steckern rausgezogen. Ging danach erstmal überhaupt nix. Naja, und die Polizei hat mein Hauptquartier dann zum Tatort erklärt. Wenn mich jetzt jemand fragt wo ich wohne, dann kann ich wenigstens sagen, am Tatort. Aber ob das dann jemand findet? Egaal!

Hab mir zwecks Selbstschutz ne ganz exklusive Spezialtruppe aus Galapagos einfliegen lassen. Früher warn die sogar mal im Fernsehen.

Colonel John „Hannibal“ Smith

Colonel John „Hannibal“ Smith: Galapagos Schilkröten Spezialeinheit A-Team

Captain H. M. „Howling Mad“ Murdock

Captain H. M. „Howling Mad“ Murdock: Galapagos Schilkröten Spezialeinheit A-Team

Lieutenant Templeton “Face / Faceman” Peck

Lieutenant Templeton

Sergeant Bosco „B. A.“ („Bad Attitude“) Baracus

Sergeant Bosco „B. A.“ („Bad Attitude“) Baracus: Galapagos Schilkröten Spezialeinheit A-Team

 

Bei allem was ich über die jungs gehört hab, müssen das ja die absoluten Profis sein. Dann haut mal rein Jungs!!!

An den Nachschub: Täglich das Aquarium reinigen! Aber auch wirklich, und net nur mal kurz drüberwischen, ihr Schlappsäu!

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Immer noch wach!

Mittwoch 20. Juni 2007 von Hainbuchenplatz

Verdammt, ich bin immer noch wach! Kann mich mal jemand niederschlagen, damit das blöde Licht wieder ausgeht!

An den Nachschub: Schlagt mich nieder!

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Bin heute Morgen aufgestanden!

Mittwoch 20. Juni 2007 von Hainbuchenplatz

Current Mood:stinksauer emoticon stinksauer

Bin tatsächlich heute Morgen aufgestanden. Verdammt!

An den Nachschub: Das nächste Mal Frühstück!

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Verdammt – Besuch!

Dienstag 19. Juni 2007 von Hainbuchenplatz

Das gab es ja noch nie! Besuch – kommt zu mir, net wegen mir, aber egal. Fremdes Personal in meinem Hauptquartier, purer Streß.
Ich glaub ich sollte zuerst mal damit anfangen die Reste der letzten Schlacht wegzuräumen. Die Blutflecken und Körperteile könnten ja nen falschen Eindruck machen. Is schon blöd, wenn man seine Handgranate in der Torte wiederfindet und auch noch im eingenen Hauptquartier gegen Eindringlinge einsetzt. Da bin ich echt selbst Schuld. Geht der Mist eigentlich wieder aus der Tapete raus? Ich ruf am besten mal die Jungs von der Decon an. Hab gehört die sollen es echt drauf haben.
Muß auch mal schaun was in der Kantine so los ist. Den letzten Koch hab ich ja gefeuert. Der Depp hat mit der Gulaschkanone immer daneben geschossen. Er hat dann immer gemeint, daß er doch gar net so schlecht kocht. Aber meine Mannschaft muß auch kämpfen können, wenns sein muss auch mit der Gulaschkanone. Zur Not werd ich halt selbst was brutzeln, Feldeintopf krieg ich schon noch hin.
An sich alles gar net so schwer. Ich muss mir nur merken, daß Besuch da ist. Net, daß ich denk es ist ein Eindringling unterwegs und versuch, den Besuch zu eliminieren.

An den Nachschub: Jungs von der Decon ranschaffen. Die Kantine überprüfen und notfalls nen neuen Koch einstellen. Gulaschkanone laden!

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Krisenherd

Dienstag 19. Juni 2007 von Hainbuchenplatz

Current Mood:stinksauer emoticon stinksauer & stark im Sack emoticon stark im Sack & wachsam emoticon wachsam

Naja, Krisenherde gibts auf der Welt wie Sand am Meer. Aber meiner ist schon was Besonderes. Ich war ja gestern extra noch beim Einkaufen und hab Steaks und Bratwürste mitgebracht – und jetzt so ein Scheiß! Da will ich vorhin das Ding anschalten und nix geht mehr!
Hm, so wird eben ganz schnell aus nem Herd ein Krisenherd. Da muss ich wohl wieder ran und bei der UNO anrufen. Am besten gleich beim Generalsekretär. Mal schaun wie der Neue so drauf ist, wie heißt er doch gleich? Ban Ki-moon! Richtig. Kofi Annan war ja echt in Ordnung. Der hätte mir bestimmt ein paar Blauhelme vorbeigeschickt. Hätten ja nicht mal blaue Helme sein müssen, hab ja selbst noch genügend blauen Lack. Ab in den Kindergarten und die Beschäftigungstherapie für einen Tag wäre gesichert.
Aber egal, wenn der neue Generalsekretär nicht mitspielt, dann ruf ich eben mal beim Fidel Castro oder beim Muammar al-Gaddafi. Einer von den beiden hat wohl meinen Grill beim letzten BBQ schon mitgehen lassen. Die waren ja auch echt begeistert von den fränkischen Bratwürsten. Na hoffentlich kommen die in die Puschen, bevor mein Fleisch hier vergammelt.
Sonst bin ich am Ende noch dran, weil ich den nächsten Gammelfleischskandal angezettelt hab. Aber bis dahin hab ich den wol freidlichsten Kriesenherd der Welt in meiner Küche.

 An den Nachschub: Fränkische Bratwürste an Gaddafi und Castro schicken. Grill holen, Grillanzünder kaufen. Beim neuen Generalsekretär der UNO mit nem Fresskorb einschmeicheln. Und vor Heckenschützen in Acht nehmen (hab vorhin schon wieder einen auf so ne arme Hecke schißen sehn). Haut rein!

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Wo ist die Front?

Samstag 13. Januar 2007 von Hainbuchenplatz

Hab gerade schon mal jemanden gefragt und der hat gemeint, vorne links und gleich ums Eck!

Nix wars! So eine verdammte Scheiße!

 An den Nachschub: das nächste Mal Stadtplan einpacken.

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