Feldtagebuch – Männer allein im Wald

Aus dem Leben einer potentiellen Ein-Mann-Armee

Schweinfurt: Crime City! Schwerer Fall von Einkaufswagen-Napping …

Mittwoch 14. November 2012 von Hannes Endreß

Current Mood:Mischievous emoticon Mischievous

Unerhört! Ausgerechnet ich wurde heute das Opfer von schwerem Einkaufswagen-Napping. Nach 2 1/2 Stunden schweißtreibender Arbeit, alles war endlich gefunden – leckere WanTans, war plötzlich der Platz leer, an dem ich meine hart erjagte Beute im Einkaufwagen zurückgelassen hatte. In Heulkrämpfe ausbrechen und auf den Knien für eine baldige Meldung der Entführer zum großen Gott der deutschen Infanterie beten? Nein! Das konnte nicht die Lösung sein.

Aber wer gut vorbereitet ist hat im Ernstfall nicht das Nachsehen. Ran an den Kofferraum und die Kopfgeldjägerausrüstung ausgepackt. Und los ging es! Im Blutrausch hechtete ich von Regal zu Regal. Erst das Gemüse: nichts! Dann die Nudeln: nichts! Bei den Konserven: auch nichts! Im Tiefkühlregal war es etwas frostig. Wie habe ich mir da die langen Unterhosen gewünscht, die mit der Frotteeinlage. Aber egal! Fleisch hält sich länger frisch, wenn es kühl gelagert wird.
Endlich! Nach einer zwölfminütigen Jagd, fern am Horizont, gleich neben dem Erdbeersirup, da erspähte ich meine Jagdbeute – in den dreckigen Fingern einer ekelhaft spießigen deutschen Durchschnittsfamilie: Vater, Mutter, Sohn und Tochter. Er mit Lederflecken an den Ellenbogen auf der Strickjacke. Sie, übertrieben jugendlich und aufgetakelt wie eine spanische Galeone („Hey, Schatz! Wir gehen doch nur einkaufen!“) – ein Fest für jeden Fassadenmalerlehrling, der gerade an seinem Meisterstück feilt. Der Sohn, typischer Abiturient, denkt er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und die Welt liegt ihm zu Füßen. Die Tochter, fette Nickelbrille, Schweineschwänzchenzöpfe – so ein richtig rotzfreches Gör! Ganz gefährliches Pack, kann ich euch sagen.
Ein Plan musste her. Ich schlich mich also zwischen dem Bordeaux und dem Prosecco hinüber, zur Salami, und von dort aus ging es in drei kurzen Sätzen über die Chips hinweg – welch grauenvolles Gebrösel – auf die Entführer los! Die Galeone, also das hysterische Muttertier und der somit gefährlichste Gegner, hatte ich binnen Sekunden mit dem Teaser paralysiert. Der Vater wurde mit einem gezielten Karnickelfangschlag ausgeschaltet und mit einem ordentlichen Nackenkotelett erlegt. Mit dumpfem Krachen ging er zu Boden! Der Abiturient, die Panik stand ihm ins Pennälergesicht geschrieben, wollte sich absetzen. Wieselflink war der, was aber bei der als Fluchttier bekannten Spezies kein Wunder ist. Es war also zu spät, ihn im Nahkampf auszuschalten. Zum Glück hatte ich im Tiefkühlregal aufgepasst und dort tiefgefrorene Erbsen entdeckt. Perfekte Munition für meine Zwille, die ich seit Kindergartenzeiten jeden Sonnabendnachmittag mit Möbelpolitur pflege. Ein altes Sprichwort sagt: schau niemals zurück! Doch der Bücherwurm machte natürlich auch diesen Fehler. Eine einzige Erbse, genau zwischen die Augen platziert, hatte genügt, um auch diesen Widerling zu eliminieren.
Doch wäre auch mir, so kurz vor dem Ziel, fast noch ein schwerwiegender Fehler unterlaufen. Alles, was klein und unscheinbar ist, das verlieren wir gerne aus dem Fokus. Denn war ja noch die Rotzgöre! Rasend und im Wahn klammerte sich das dumme Ding an den Einkaufwagen und hoffte, mich durch ihr markdurchdringendes Gekreische aus der Fassung bringen zu können um letztendlich doch noch die schreckliche Tat zu vollenden. Fast wäre es ihr gelungen. Schrill dröhnte es in meinen Ohren. Doch dank der stahlverstärkten und elektronisch regulierbaren Trommelfelle, die ich mir erst vor kurzem gegönnt hatte, war ich in der Lage, eine Resonanzschwingung zu erzeugen, die meine wertvolles Gehör schützte und mich vor dem Wahnsinn bewahrte.
Da viel es mir wie Schuppen von der Fischhaut. Da! Pink! Eine Beleidigung für die Augen eines jeden vernünftigen Mitteleuropäers. Die Barbiepuppe! Mit einem gezielten, blitzschnellen Griff befand sich diese Abscheulichkeit aus Plastik in meinem Besitz. Und siehe da, der Plan ging auf. Unter der Drohung, der Puppe den Kopf anzureißen, zwang ich das Gör in den Tiefkühlschrank, welchen ich umgehend mit zähflüssigem Honig zukleisterte.

Gott sei Dank! Die Gefahr war neutralisiert, meine geliebte Beute wieder unbeschadet in meinem Besitz und ich der rettenden Kasse so nah, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Wie der Rest des Abenteuers ausgegangen ist, liebe Leser, das könnt ihr euch sicher denken. Oder würde ich jetzt sonst vor dem wärmenden Feuer in meinem Kamin, nackend auf dem plüschigen Bärenfell sitzen und bestens gelaunt meine Erlebnisse für euch niederschreiben? Da seht Ihr es!

Aber eines möchte ich euch noch mit auf den Weg geben – und zwar die Moral von der Geschicht: klaut mir meinen Einkaufswagen nicht!!!

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Meine Weihnachtsgeschichte … oder der zweite Grund, warum mich Weihnachten ankotzt!

Freitag 17. Dezember 2010 von Hannes Endreß

Current Mood:Confused emoticon Confused & Mischievous emoticon Mischievous & Angry emoticon Angry

dramatis personae:

  • ich selbst
  • der Weihnachtsmarkt
  • ein Kirchturm
  • eine Eos 400d

15. Dezember 2010, Schweinfurt, die Frisur hält.

17.00: Ich beginne den Aufstieg und bleibe schon nach wenigen Metern mit meiner Ausrüstung im dünnen Treppenaufgang stecken …

17.07: Allen Widrigkeiten zum Trotz habe ich es geschafft. Ich stehe im Turm meiner Taufkirche, noch über dem Glockenraum, Blick frei geradeaus, hinunter auf den Schweinfurter Weihnachtsmarkt. Ich höre stimmen …

17.10: Routiniert beginne ich mit meiner Arbeit. Die Kamera ist fertiggeladen und entsichert. Die Stimmen haben sich als Weihnachtskonzert enttarnt. Schön – irgendwie – komisch – aber schön …

17.11: Gleich der erste Schuß ein Volltreffer, fast das Bild des Abends wie sich später herausstellen wird. In mir kommt Weihnachtsstimmung auf. Ja, richtig gelesen, in mir kommt Weihnachtsstimmung auf. Trotzdem arbeite ich konzentriert weiter …

17.14: Vorsicht, in einer Minute muß ich aufpassen, hat der Diakon gesagt; Glocke, schlag um viertel, ich steh ja direkt drüber …

17.16: So schlimm war’s ja gar nicht, hab ja auch mit gerechnet; Fuchs, der ich doch bin …

17.20: Das Konzert scheint vorbei zu sein. Schade? …

17.21: Ein Moderator steigt auf die Bühne und fängt an, mit Kindern Weihnachtslieder einzuüben. Schwierigkeiten bei der Motivwahl und beim Anschnitt. Schlechtes Omen? …

17.30: Da schlägt’s sogar zweimal; ich Fuchs ich. Natürlich wieder nicht erschrocken! …

17.31: Verdammt schlechtes Omen!!! Nachdem die Kinder auf der Bühne den Moderator beim Singen um Längen geschlagen haben ;-), kündigt dieser einen Santa Claus, Weihnachtsmann oder was auch immer an …

17.32: Die nächsten 10 Minuten ergeht sich der Mensch darüber und rechtfertigt sich vor den Eltern, warum denn heute der Weihnachtsmann kommt und nicht der Nikolaus und wer ist überhaupt Paul? Verdammt! Paul ist tot! Es lebe Paul! Und eigentlich ist doch alles nur die Weihnachtsgeschichte …

17.42: Mir kommt das kalte Kotzen – bildlich gesprochen. Ich bin doch nicht zu Hause, wo man mal schnell in die Ecke … Endlich ist auch dieser fade Anflug von Weihnachtsstimmung weg! Angeekelt räume ich das Feld und trete den geordneten Rückzug an. Hätte ein richtig schöner Abend werden können (aber da warten eh noch ein paar Seiten Kulturtheorie auf mich, also eigentlich scheiß egal) …

17.45: Man sollte um diese Uhrzeit nicht direkt neben der Glocke stehen – Mist! Doch erschrocken. Verdammt laut! Fuchs, du hast die Gans gestohlen, und so weiter, und so weiter … oder warum Schiller auszog und seine Locke verlor: denn fest gemauert in der Erden steht die Form, aus Lehm gebrannt …

17.50: Während des Abstieges, der ist fast noch anstrengender als der Aufstieg, oder kommt mir das nur so vor, während des Abstieges also bleibe ich doch an genau der gleichen Stelle wieder stecken. Wie kommt’s? Hab ich doch fast 13 Kilo abgenommen! Ah, kein Wunder, die Ausrüstung trägt doch ganz schön auf. Unten in der Kirche probt gerade der Chor …

17.53: Ich konnte mich aus meiner mißlichen Lage befreien und bin unversehrt unten angekommen. Der Kinderchor hat fertig, löst sich auf. Die nächste Altersstufe ist dran …

17.56: Ich verlasse die Kirche mit der Überzeugung, daß Menschen, die keine Ahnung haben, öfters einfach mal die Schnauze halten sollten. Nikolaus, Weihnachtsmann und Santa Claus (oder wie auch immer), alle drei haben ihre Existenzberechtigung. Aber reicht es nicht, wenn unsere Kinder einmal Besuch von einem der drei bekommen und nicht noch unzählige Male auf Weihnachtsmärkten, in Kaufhäusern oder wo sonst auch immer. Die kleinen spielen ja schon Computerspiele und da steht vorn drauf ganz groß „Epilepsiewarnung!“. Brauchen wir da wirklich so platte Rechtfertigungsversuche? Ich sage „Nein!“ zu platten Rechtfertigungsversuchen. Harald Schmidt sagte „Ja!“ zu deutschem Wasser! Aber mal ganz ehrlich! Woran sollen denn unsere kleinen noch glauben, wenn’s ihnen die Großen nicht mal richtig erklären können. Oder ist Phantasie nichts für Erwachsene. Da gibt’s tausende Ausreden für Erwachsene, die einem die Kleinen ohne mit der Wimper zu zucken abnehmen. Und das nichts damit zu tun, Kinder anzulügen. Das hat etwas damit zu tun, Kinder vor unserer Erwachsenenwelt ein Stück weit zu bewahren. Spart euch diese schleimig ekelhaften Erklärungsversuche, die weder Hand noch Fuß haben und so lächerlich wirken. Bitte! …

17.58: Draußen schaue ich mich um. es hat ein bißchen geschneit, erinnert mich an Zuckerguß und verschafft meinen Bildern bestimmt die richtige Stimmung – gut so! Danke Cooney, dein Gruß hat tatsächlich Glück gebracht. Ich drehe mich noch einmal um die eigene Achse – verdammt, das Parkticket ist seit vier Minuten abgelaufen (und Kommerznachten schon lange)! Als ich zum Auto gehe denke ich bei mir: „Oh Zukunft, ick hör dir trapsen!“
Und dieses beschissene Rechtschreibprogramm sagt mir, ich soll „schnellebig“ mit drei „l“ schreiben, aber von Groß- und Kleinschreibung hat’s noch nie was gehört … oh verdammt … ich muß weg … ganz dringend!!!

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DriveIn im Mittelalter

Montag 13. Dezember 2010 von Hannes Endreß

Current Mood:Flirtatious emoticon Flirtatious

neues aus der anstalt … äh uni:
im mittelalter brachte man oft heiligenbilder an den außenwänden der kirchen an, vornehmlich den hl christopherus. so konnte man seinen heiligen auch im vorbeifahren verehren. quasi ein kirchen-drive-in. … von wegen mc donalds hats erfunden 😉

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Antiquarisches

Sonntag 12. Dezember 2010 von Hannes Endreß

Current Mood:Alarmed emoticon Alarmed

neues aus der anstalt … äh uni: teilweise muss man jetzt schon buecher aus dem jahr 1997 antiquarisch bestellen. 1997 = antiquarisch, ich baujahr 1980 = ???

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Soldaten und Zivilisten

Dienstag 23. November 2010 von Hannes Endreß

Im Gegensatz zum Zivilleben ist militärischer Dienst wenigstens Wahnsinn mit System!

(Hannes Endreß, Oberleutnant d.R., 2010)

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Nachruf

Dienstag 16. November 2010 von Hannes Endreß

Current Mood:Confused emoticon Confused

Stand er in der Nahrungskette des Straßenverkehr an letzter Stelle, quasi auf Du und Du mit dem Ozonloch, so war er doch über tausende von Kilometern hinweg stets ein treuer und wichtiger Wegbegleiter, der die leisen Töne zu schätzen wußte.

Auch seine starre Verbindung zum  Katalysator konnte seinen viertägigen Leidensweg nicht verkürzen. Am Ende war der Rost stärker und unser von allen geliebter Endschalldämpfer blieb letztendlich auf der Strecke (zwischen Schweinfurt und Unterpleichfeld).

Ohne dich wird es in unserem Leben nicht mehr so leise sein

geliebter Endschalldämpfer
(*14.05.2003 – + 16.11.2010)

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Größenwahn, die Eifel und Ich

Donnerstag 11. November 2010 von Hannes Endreß

Von Zeit zu Zeit leide ich an extremem Größenwahn. Ich bin mir darüber völlig im Klaren und ich steh auch dazu … aber COCHEM-CITY schlägt alles und vor allem mich um Längen!!!

cochem-city

An den Nachschub: Luftpumpe einpacken, damit ich mich beim nächsten Größenwahn auch so richtig schön aufblaßen kann!!!

P.S.: Das soll nicht heißen, daß ich mich bei euch in der Eifel nicht wohl fühle. Ich freu mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich wieder an die Mosel komme.

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Horst Köhler geht …

Montag 31. Mai 2010 von Hannes Endreß

… und keiner der hohen Damen und Herren versteht die Botschaft?! „Leckt mich am Arsch und macht euren Scheißdreck alleine!“

Ganz genau so habe ich seine Botschaft verstanden. Den ganzen Abend flimmern schon Erklärungen und schöne, beleidigte?, empörte? Worte über den Bildschirm. Aber sind wir doch einmal ehrlich. Sobald in unserer Republik irgendjemand, wer’s auch immer sein mag, den Herren und Damen Politikern den Spiegel vorhält, dann gibt’s Druck.
Liebe Damen und Herren, wer unserem ehemaligen Herrn Bundespräsidenten Kritikunfähigkeit vorwirft, der prüfe zuerst einmal sich selbst. Herr Köhler hat in meinen Augen großen Mut bewiesen und mit seinem Rücktritt ein klares Statement zur deutschen Politik und zu denjenigen, die sie machen, abgegeben.

Über den Zeitpunkt mag man diskutieren, doch fühle ich mich persönlich nicht vom Bundespräsidenten im Stich gelassen. Im Stich gelassen fühle ich mich von der Regierung, die dem Volk gegenüber mehr Ehrlichkeit und Engagement schuldig ist. Wer sich jetzt in Berlin oder anderen politischen Zentren in Deutschland kritisch äußert, der prüfe seine politische Tätigkeit in den vergangenen Jahren. Habe ich mich mit politischen Graben- und Wahlkämpfen aufgehalten und die Menschen, denen ich als Politiker dienen soll, vergessen? Habe ich über meine „(sehr gut bezahlten) Nebentätigkeiten“ mein Amt vernachlässigt und mit den Lobbyisten „gemeinsame Sache gemacht“? Sehr verehrte Damen und Herren, erst wenn Sie beide Fragen mit einem klaren ‚Nein!‘ beantworten und am nächsten Morgen noch guten Gewissens in den Spiegel schauen können, dann sind Sie überhaupt erst zu irgendeiner Form von Kritik berechtigt.

Und bitte bedenken Sie auch, daß Sie für uns, das Volk, arbeiten. Vor allem richte ich diesen Appell an all diejenigen, die den folgenden Eid geleistet haben: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Bei allem gebotenen Respekt,
bitte gestatten Sie mir den Vorwurf, daß Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, vor diesem Eid langsam aber sicher Ihre Glaubwürdigkeit verlieren; zumal Sie Ihre vermeintlichen Wahlerfolge immer noch auf der Basis einer breiten Zustimmung in der Bevölkerung feiern. So ungerne ich dies auch schreibe, es gibt keine wirklichen Alternativen. Vielleicht sollten Sie anfangen, die Wahlergebnisse in einem anderen Licht zu sehen. Auch eine Verweigerung der Stimmabgabe bei der Bundestagswahl kann eine Meinungsäußerung sein, in meinen Augen ein klares ‚Nein!‘ zum bestehenden Angebot. Fast 1/3 aller Wahlberechtigten hat bei der letzten Bundestagswahl auf die Stimmabgabe verzichtet, fast 20 Millionen wahlberechtigte Bundesbürger. Den höchsten Stimmenanteil als Einzelpartei konnte die CDU, knapp 12 Millionen Stimmen, für sich verbuchen. Für mich ergibt sich aus den Zahlen der letzten vier Bundestagswahlen eine eindeutige Tendenz.
Vor diesem Hintergrund erdreisten sich Menschen aus Ihren Reihen, die mit der Meinungsfreiheit, dem Grundgesetz entsprechend, vertraut sein sollten, den Vorschlag zu äußern, Nichtwähler mit Geldstrafen zu belegen. Wie bereits erwähnt ist auch der Verzicht auf eine Stimmabgabe eine Meinungsäußerung, hier  leider eine Absage an Sie! Eine derartige Meinungsäußerung dann aber gleichzusetzen mit Demokratieverweigerung und ähnlichem … meine sehr verehrten Damen und Herren!

Nehmen Sie vielleicht dies als Ansporn, kleine Hilfestellung, Wink mit dem Zaunpfahl. Schaffen Sie durch Ehrlichkeit, Transparenz, ehrlichem Engagement und mit gesundem Menschenverstand wieder ein gutes Verhältnis zum Bürger und der wird es ihnen bestimmt danken.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr „H.M.“ Endreß

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RV 1892 Schweinfurt mit neuem Blog

Freitag 19. März 2010 von Hannes Endreß

Die 1. Radfahrer-Vereinigung 1892 Schweinfurt e.V. hat jetzt ihr eigenes Blog.
Neuigkeiten aus dem Vereinsleben und Topaktuelles aus dem Radsport ab sofort unter: Radsportblog RV92

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In der Etappe …

Mittwoch 3. März 2010 von Hannes Endreß

… tut sich schon seit Monaten nicht wirklich was.
Die einzigen Kämpfe muß ich mit meinem Luftwaffenkampfkater jeden Morgen um den Schinken und jeden Abend um was immer es auch gibt ausfechten. Und der einzige Spaß den ich noch hab: ich mal mich grün an, versteck mich im Busch vor der Barracke und erschreck die ahnungslosen Zivilisten.
Naja, ein bißchen Hoffnung bleibt. Am Sonntag ist Bürchermesterwaahl in Schweinfurt. Aussicht auf bürgerkriegsähnliche Zustände am Main. Ausgangssperre, Kriegsrecht, Milizen der Linken und sämtlicher Schweinfurter Listen kämpfen sich durch die kleinen Gässchen im Zürch. Die SPD hält das SKF-Hochhaus besetzt um endlich wieder mal den Überblick zu kriegen und die CSU belagert das Schweinfurter Rathaus, weil sie um den Verlust des Bürgermeisteramtes in Schweinfurt fürchten.
Echt paradiesische Zustände. Und mitten im Gewühl stürze ich alles was noch irgendwie übrig geblieben ist mit Hilfe meiner Junta und mach mich kraft eigener Arroganz zum Schweinfurter Bürchermester. Schöööööön.
Na, man wird ja wohl noch träumen dürfen, wenn man schon auf sowas wie ein Interregnum zusteuert. Oder was glaubt ihr denn, was los ist wenn die Eiserne Lady Schweinfurts nach so langer zeit den Löffel, äh, das Schweinfurter Führungszepter abgibt?

An den Nachschub: doch schon mal vorsichtshalber die Junta aus dem Keller lassen, das Regierungssturzset entstauben und die Champagnerflaschen kalt stellen.

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Kamingedanken

Donnerstag 25. Juni 2009 von Hannes Endreß

Holz … Feuer … Wärme …

Trockenes Birkenholz knackst, prasselt …

Flammen werfen zitternde Schatten …

Der sanfte Duft von gebratenem Fleisch.

An den Nachschub: Grill anschüren, ich hab Hunger. Und mauert mir endlich mal einen gescheiten Kamin!

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Neue Rüstungspläne gegen Mücken- und Falterinvasion

Mittwoch 24. Juni 2009 von Hannes Endreß

Nach einem Jahr Testphase hat die selbständig abgesetzte Einheit Heeres-Großkampfkater Herr Lehmann die in ihn gesetzten Erwartungen mehr als erfüllt. Daher plane ich kraft eigener Arroganz die Anschaffung einer weiteren vierbeinigen Spezialeinheit. Bereits ab dem kommenden Wochenende soll der Luftwaffen-Tiefkampfkater, Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstatt, Lehmann bei der gezielten Bekämpfung der sommerlichen Mücken- und Falterplage unterstützen. Blücher wurde hierzu mit einem multiplen Erfassungsradar und hochauflösenden Katzenaugen ausgestattet. Mit der neuen Katzenohrvernetzungstechnik und durch die Übermittlung durch Ultraschallmiauen kann er Lehmann die Ziele zuweisen. Dieser wiederum, ausgestattet mit der neuen Flugabwehrkatzenkralle 2010, kann dann blitzschnell die feindlichen Flugobjekte ausschalten.
Die neuen Waffensysteme stellen keine Bedrohung für den internationalen Frieden dar und deren Anschaffung findet sogar internationalen Beifall, bedeuten diese umweltfreundlichen und biologisch voll abbaubaren Waffensysteme eine Reduzierung der chemischen Insektenbekämpfungsstoffe. Forscher erhoffen sich so eine drastische Senkung des CO2 Ausstoßes.
Jaja, wir machen, dass es wie Umweltschutz schmeckt!

An den Nachschub: schon mal die Leckerli rausholen und dann die Katerviecher auch mal richtig durchknödeln – aber bis sie schnurren, verdammt noch mal!

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Winterkampftraining – Scheiße! Festgefroren!

Mittwoch 17. Juni 2009 von Hannes Endreß

Hm, da war’s mal wieder soweit. Rein in die Fellstiefel, Pelzmütze auf und ab an den Nordpol zum Winterkampftraining. Nur den Kaffee, den hätte ich daheim lassen sollen. Verdammt auch! Kommt doch da so eine verpeilte Tiefflugmöve an und macht einen auf „Roter Baron“ – das Mistvieh. Ich, geistesgegenwärtig, kann gerade noch den Kopf einziehen und was passiert? Na? Was? Ich schütte mir den Kaffee über die schönen weißen Fellstiefel!
Wie ich gerade noch dabei bin, der Tiefflugmöve nachzufluchen, war’s auch schon zu spät. Festgefroren! Bei minus 150 Grad! Und dann noch für ein halbes Jahr – ihr könnt euch nicht vorstellen wie kalt das ist. Und erst das Versorgungsproblem: mein Rucksack mit dem Proviant stand drei Meter weit weg. Was nun? Wie weiter? Gut, natürlich erstmal gar nicht.
Aber ich wäre ja keine potentielle Ein-Mann-Armee, wenn ich nicht wieselflink aus meinem Kugelschreiber ein Blasrohr gebastelt hätte. Schnee eingeschmolzen und in Kugelform gefrieren lassen – fertig ist das Jagdgerät. Nach ner Weile findet man auch raus, wann man reinpusten muß, damit einem die Möwen auch direkt vor die Füße fallen. Wird nur auf die Dauer ein Bisschen eintönig, nur rohes Möwenfleisch. Da sind die Eisbären echt ne willkommenen Abwechslung. Sind nur saugefährlich! Einmal zu spät gepustet und schon zersplittert man in Milliarden von kleinen Eissplittern, so eingefroren wie man bei minus 200 Grad ist. Ach ja, und am besten den Pusteschuß direkt zwischen die Augen setzten, dann fallen die Eisbären um wie ein – naja, Eisbär eben – auf jeden Fall sofort und ohne zu Murren, oder doch besser knurren? Egaal!
Vor ner Woche brach dann plötzlich ein russisches Atom-Uboot durch die Eisdecke. Hat, glaub, ich Roter Oktober gehießen. Die Jungs haben mich dann mit nem Schweißbrenner losgeeist und sogar bis direkt vor die Haustüre gefahren.
Seitdem wohn ich in meinem Zwei-Sterne-Gefrierfach. Mir läuft ja jetzt schon bei minus 5 Grad ein Wasserfall durch die Ritze! Is ja auch kein Wunder, wenn man minus 250 Grad gewohnt ist. Egaal! Ich bin ja jetzt wieder da!

An den Nachschub: Ihr Flaschen! Ab und zu mal nachschaun, ob ich schon wieder da bin! Verdammte Axt!

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Die letzten Helden dieser Erde – oder warum sich einer die Hose auszog, um das Fürchten zu lernen

Freitag 27. Juni 2008 von Hannes Endreß

Grisu, der kleine grüne Drache, wollte Feuerwehrmann werden. Ich, ich will Held werden. Aber wie wird man ein Held? Hab da ma bei der Agentur für Arbeit angerufen und gefragt, ob’s da vielleicht Ausbildungsplätze gibt. Die Stimme am anderen Ende der Leitung hat mich dann fachmännisch informiert: „Wat wollnse? Held wollnse weerdn? Also wir sinn hier de Helden von de Abeit!“ War mir schon klar, aber wirklich weitergeholfen hats mir auch nicht. Ein richtiger Held arbeitet ja auch nicht.

Schade! Aber warum nicht jemanden fragen, der selbst ein Held ist – und zwar der letzte deutsche Held: Michael Neugebauer. Der hat nämlich seinen 3er BMW in Frankfurt auf offener Straße angezündet. Damit wollte er ein Zeichen setzen und gegen den Spritwucher in Deutschland demonstrieren. Warum ein Held? Erstens endlich mal einer, der’s Maul aufmacht bzw. sein Auto anzündet. Zweitens gehört für einen Deutschen schon so einiges dazu sein Lieblingsspielzeug nicht zu verkaufen, sondern anzuzünden. Ganz so glatt ist die Sache dann wohl doch nicht gelaufen.
Was man beachten sollte, wenn man auf diese Art und Weise ein Held werden will. Ohne Genehmigung geht nix, gar nix. Denn wenn die Ordnungshüter vorbeischaun, dann woll’n die erstmal ne fett krasse Genehmigung sehn, ey! Ansonsten gibt’s nämlich ne !!!kostenlose!!! Fahrt auf die Wache. Naja, da hat man wenigstens schon mal den Sprit gespart – wenigstens in kleiner Teilerfolg. Die Feuerwehr will natürlich auch noch entlohnt werden. Sollen wohl so um die 10.000 Euro sein. Und wer das dann nicht in der Portokasse hat, der muß in den Knast.
Tja, Michael, da muß ich mir dann wohl doch jemanden anderes suchen, der mir genau erklären kann, wie man ein Held wird.

Wieder nix! Verdammt auch! Der letzte deutsche Held mit einem Fuß im Knast und noch immer keiner, der mir armen potentiellen Ein-Mann-Armee weiterhelfen kann. Dann muß ich mich wohl doch mal im Ausland umschaun.
Schweiz. Der kleine Ricola-Mann mit dem roten Blaulicht auf dem Kopf und der schweizer Krawatte um den Hals. Der ist zwar lustig und klopft Schweden und Australiern auf die Finger – aber ein richtiger Held ist er auch nicht.
Frankreich. Trüffelschwein Jacqueline. Die findet zwar endgeilen Nährschlamm, aber eine Heldin ist sie dann doch auch nur für ihren Besitzer. Der streicht dann auch nur noch das ganze Geld aus dem Trüffelerlös ein und was bleibt der armen Jacqui? Kukuruz, oder wie man bei uns dazu sagt: Mais. An sich ja echt ne Schweinerei.
England: Mr. Bean. Italien: Silvio Berlusconi. Südtirol: der Jeti (ist jetzt bei Reinhold eingezogen).
Also ich merk schon, auf dem alten Kontinent is da nix zu holn.

Also rüber über’n großen Teich zu den Amis. Ich hab gehört, daß die sogar Superhelden haben sollen. Superman, toller Typ, netter Anzug, rot blau gelb. Also von New York nach Metropolis, Illinois. Und schon wieder eine riesige Entäuschung. Superman ist nur eine überlebensgroße Figur vor dem örtlichen Gerichtsgebäude. Außerdem haben die in den USA nicht so viele Wurstsorten wie wir hier in Deutschland. Und Gummibrot schmeckt auch nur zwei Wochen am Stück lang gut.
Is mir nix anderes geblieben als wieder zurück in die Heimat zu jetten.

Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder. Im Flieger, ich wollte Musik hören, Kopfhörer 12,50 (kann mit Kredikarte bezahlt werden), dudelte da ein Lied, das mir aus meiner Misere half: „Die letzten Helden dieser Erde satteln ihre Pferde und sie reiten vierzig Tage lang in den Untergang …“. Phänomenal! Und Google sei dank, hab ich dann auch was gefunden – die Hompage der vier Reiter der Apokalypse. Gut, über den Heldenstatus mag man sich jetzt streiten. Aber die Jungs machen ja ordentlich einen los. Sieg, Krieg, Tod, Seuchen, Chaos, Zerstörung – da kenn ich mich aus. Und das beste war, daß die Jungs für die Imagepflege noch einen fünften anheuern wollten. Voraussetzung: Pferd, 3er Führerschein und ne Ahnung vom Phoenix aus der Asche, also den ganzen Auferstehungs – und Partykram.
Hab den Job bekommen (besser als so ein blöder Held), Pferd gekauft und blitzebunt lackiert, bin ja als fünfter Reiter der Apokalypse ja für den ganzen PR Quatsch zuständig. Manchmal darf aber auch ich so richtig draufhaun. Hab nur ein Problem. Der Klepper wohnt im Moment noch bei mir in der Wohnung und scheißt mir den Gang voll. Hoffentlich findet der bald was eigenes.
Und eigentlich sind wir fünf die wahren Helden. Wir reiten nicht nur in den Sonnenuntergang, wir machen ihn (jetzt auch in bunt).

An den Nachschub: den Klepper nochmal mit Klarlack überziehn, damit nix abblättert; frischen Hafer kaufen und macht endlich mal die Pferdescheiße im gang weg, ihr Vollidioten. Und wer von euch Deppen hat dem Gaul das Wort „Gewerkschaft“ beigebracht?!?

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So ein Scheiß – ZDF-Kommentator braucht Nachhilfe in Anatomie (oder eine neue Brille)

Mittwoch 25. Juni 2008 von Hannes Endreß

25.06.2008 – Fußballeuropameisterschaft – Halbfinale – Deutschalnd gegen die Türkei.

Bildausfall war an der Tagesordnung, aber auch nicht so schlimm. Aus deutscher Sicht konnte man eigentlich nix verpassen. Morgen steht dann wieder in der Bildzeitung, daß eine überragende deutsche Mannschaft den etwas geschwächten türkischen Gegner deklassiert hat. Die Türken konnten auf 1/3 ihres Kaders nicht zurückgreifen, die meisten davon Stammspieler. Ausgerechnet diese Mannschaft schießt das erste Tor und kann fünf Minuten vor dem offiziellen Schluß noch ausgleichen.
Liebe Landsleute, ihr könnt euch gerne Scheiße schön singen, oder feiern, oder was auch immer. Aber die deutsche Naionalmannschaft ist schlecht, kann keine konstant gute Leistung zeigen und mogelt sich unverdient von Sieg zu Sieg.

Aber den noch größeren Vogel hat dann doch der nette Sportkommentator vom ZDF abgeschossen. Es begab sich zu einer Zeit, da die Nationalelf auch hätte vom Platz gehen können und die Stimme händeringend nach Worten zum Bild suchte. Da verging sich ein türkischer Spieler, es soll da wohl ein faul gewesen sein, an seinem Gegner Frings – tuchierte ihn, wenn überhaupt am Bein. Da fiel Frings, theatralisch wie eine 1000 Jahre alte deutsche Eiche mit Blattlaus- und Borkenkäferbefall, zu Boden. Endlich Material für den armen Kommentator, der nun Frings gebrochene Hüfte an dessen Schienbein und den Türken einer bösen Absicht zu bezichtigen suchte. Lieber Kommentator, du hast es ja noch richtig erkannt – eine halbe Minute später. Sonst hätte Gott noch die Frau aus Frings Schienbein erschaffen müssen und der dann mit verkürztem Bein spielen.

Aber selbst das hätte dem deutschen Fußballglück (manche können und manche haben Glück) keinen Abbruch getan. Das Ende vom Lied, Spiel: die Deutschen „fegen“ die Türken mit 3 zu 2 vom Platz – unverdient.

Oh ihr dummen Fußballdeutschen (die ihr in vier Wochen wieder kein gutes Haar an Deutschland finden könnt), hört auf grölend und hupend durch die Gegend zu rasen. Sinkt lieber auf eure Knie und dankt eurem Schöpfer. Bittet um Einsicht und erkennt, daß man mit euch zur Zeit wieder alles machen kann und ihr euch von allen Seiten verarschen laßt – aber wir sind ja im Finale.
Nur am Rande: die Ölfördermengen wurden erhöht, das Benzin wurde keinen Cent billiger, keiner motzt. Schon mal drüber nachgedacht?!?

An den Nachschub: viel Hirn vom Himmel werfen!

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Heute: Scheiße!

Freitag 30. Mai 2008 von Hannes Endreß

Ein ganz großer Haufen war’s heute – Scheiße! Verdammt, ne ganze Rolle Klopapier hab ich gebraucht.

An den Nachschub: Unbedingt neues Klopapier bestellen – ihr Scheißer!

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Meinen Kühlschrank wird Google nicht indizieren!!!

Samstag 9. Februar 2008 von Hannes Endreß

Aber hallo! Wenn die da genau so schnell sind wie im Internet, dann ist mein Lieblingshackfleisch ja schon längst verschimmelt. So eine Sauerei. Am Ende kommt nachts noch der Googlebot in mein Schlafzimmer und indiziert mich bei lebendigem Leibe, auf daß ich für ewig stehe im Googlecache in Ewigkeit. Amen. Aber wie hats nicht schon Pfarrer Braun so schön als Weihnachtlied gesugen? Übrigens erinnert der mich in letzter Zeit immer so arg an den Ottfried Fischer – kleiner Exkurs.

Fürchtet euch nicht!

An den Nachschub: Türe abschließen und Rattenfallen aufstellen. Vielleicht erwischen wir ja den Googlebot. Wir schaffen das, Männer!

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Oh mein Gott – Oliver Pocher als Harald Schmidts intellektueller Dickdarmpolyp

Donnerstag 25. Oktober 2007 von Hannes Endreß

Wer sich jetzt fragt was das bedeuten soll – ganz einfach! Ist wie in der Medizin; wenn mans rausschneidet, dann ist es auch nicht weiter schlimm.

Auch wenn sich Oliver Pocher in der Harald Schmidt Show besser gemacht hat als erwartet, er wirkt doch ehr wie ein Primaner, der ständig seine Kommentare in den Unterrricht einfließn läßt – also störend. Manuel Andrack, ehemals Opositionsmitglied im schmidtschen Bundestag, sorgte doch dann und wann für einen erfrischenden Schlagabtausch mit dem Regierungschef der guten Fernsehunterhaltung. Wirft man Pocher und Andrack in die Waagschale, dann ist sehr eindeutig, in welche Richtung sich die Waage neigt.
Die Harald Schmidt Show ist tot, es lebe Harald Schmidt. Der Ton ist gemäßigter, die Themenauswahl bei weitem nicht mehr so brisant bzw. originell. Erinnert sei an die denkwürdige Sendung, in der Herr Schmidt die ganze Sendezeit hindurch den Personennahverker in seiner Heimat während seiner Jugendzeit mit Hilfe einer Modelleisenbahn dokumentiert hat.
Dieses neue Konzept muß sich noch entwickeln. Bleibt nur die Frage, ob Oliver Pocher auch das Potential dazu in sich versteckt. An dieser Stelle soll die Flinte doch noch nicht in den Brunnen geworfen werden, auch wenn das Kind schon drin liegt. Jeder hat eine zweite Chance verdient.

Manuel Andrack, wir vermissen dich!

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Südtirol, Schweinfurt, Polen und die Frösche

Freitag 5. Oktober 2007 von Hannes Endreß

War gestern mit Südtirol in Schweinfurt und hab Polen getroffen. Danach hatte ich keinen Plan mehr und hab mir einen Frosch gekauft. Aber – Egaal!

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Wohne jetzt an einem offiziellen Tatort!

Mittwoch 27. Juni 2007 von Hannes Endreß

Current Mood:Cool emoticon Cool & Confused emoticon Confused & Angry emoticon Angry

Seit heute wohn ich an einem offiziellen Tatort. Hat doch so ein Sabotagekommando an „Schnegge!!!“ rangemacht. Alle Kabel aus den Steckern rausgezogen. Ging danach erstmal überhaupt nix. Naja, und die Polizei hat mein Hauptquartier dann zum Tatort erklärt. Wenn mich jetzt jemand fragt wo ich wohne, dann kann ich wenigstens sagen, am Tatort. Aber ob das dann jemand findet? Egaal!

Hab mir zwecks Selbstschutz ne ganz exklusive Spezialtruppe aus Galapagos einfliegen lassen. Früher warn die sogar mal im Fernsehen.

Colonel John „Hannibal“ Smith

Colonel John „Hannibal“ Smith: Galapagos Schilkröten Spezialeinheit A-Team

Captain H. M. „Howling Mad“ Murdock

Captain H. M. „Howling Mad“ Murdock: Galapagos Schilkröten Spezialeinheit A-Team

Lieutenant Templeton „Face / Faceman“ Peck

Lieutenant Templeton

Sergeant Bosco „B. A.“ („Bad Attitude“) Baracus

Sergeant Bosco „B. A.“ („Bad Attitude“) Baracus: Galapagos Schilkröten Spezialeinheit A-Team

 

Bei allem was ich über die jungs gehört hab, müssen das ja die absoluten Profis sein. Dann haut mal rein Jungs!!!

An den Nachschub: Täglich das Aquarium reinigen! Aber auch wirklich, und net nur mal kurz drüberwischen, ihr Schlappsäu!

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